Art_IQ: Was für ein ROT!

Fujio Akai, 1990 als erster ausländischen Künstler

geehrt durch den renommierten AUGUST-MACKE-Preis.

Aktuell präsentiert durch die Galerie Nichols in Kaiserswerth.

Ab März 2011 in der Adams Gallery in London..

 

Mehr Informationen:

Akai - das heißt 'rot' auf japanisch.

Nam June Paik lobt 1991 in einem Katalogtext für Fujio Akai: "Akai means 'red' in Japanese. Oh, what a red!! His canvas is full of seductive red ? next to the bold greens! I am too un-talented to imitate him. How dare I to be so joyous? I envy him."

 

Fujio Akai, geboren 1945 in Sumatra als Sohn eines japanischen Offiziers und einer indonesischen Mutter, wuchs  iin Japan auf. Die Mutter verschaffte ihrem Kind die holländische Staatsbürgerschaft. Mit dem 14. Lebensjahr bekam der junge Fujio die japanische Staatsbürgerschaft, um dann mit 17 Jahren auf Umwegen nach Düsseldorf zu gelangen.
Akai bewarb sich an der dortigen Kunstakademie. Prof. Sackenheim erkannte sofort Akais ungewöhnliche Begabung. Aus der aktuellen Ausstellungsankündigung der Galerie Nicols:

"Bis heute kennzeichnet das künstlerische Werk die spontane und von vorsichtiger Sensibilität gelenkte Bewegung der Formen. Der gewagte Umgang mit der Farbe, ihre Handlungsfreiheit der Inszenierung optischer Ereignisse im Bild ist eine Fähigkeit, die ihm sein zweiter Lehrer, Rupprecht Geiger, eröffnet hat.
Studien der Kunstgeschichte führten zum Vergleich zwischen Europa und Ostasien. Die Erkenntnisse hieraus charakterisieren bis heute die Malerei von Akai: Eine dem Japanischen geneigte Haltung, die seine Formen vom Abstrakten zum Gegenständlichen im Sinne der Landschaft entwickelt.
Farbe ist das Thema Akais Arbeiten."


Fujio Akai selbst sagte dazu:

"Ich weiss, dass mein Dasein einfach und natürlich ist und dass mich eine einfache und natürliche Entwicklung zum Maler gemacht hat." sagt der Künstler. "Deshalb ist es mein Ziel, bei der Anwendung der vielfältigen bildnerischen Mittel dahin zu gelangen, dass ihre völlige Beherrschung mir die Bilder ohne umständlichen Denkprozess auf natürliche Weise gelingen lässt."

 

Seit 2008 ist Fujo Akai mit einer großen Arbeit in der Sammlung der VICTORIA- und ALBERT-Museen London, vertreten. Firmen und Privatsammlungen, sowie zahlreiche Museen in Japan und Europa zählen Werke von Fujio Akai zu ihren Sammlungen.

 

(Anmkg.: Im August 2010 wurde Fujio Akai von einer schweren Krankheit heimgesucht, mit der bis heute ringt.

Als große Freundin seiner Arbeiten wünsche ich ihm an dieser Stelle alles erdenklich Gute und baldige Besserung, B. Kahle)

Weitere Referenzen

  • Eggeling
  • Coskun
  • Waesch

 

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